Probevogel 2011
Zwei Wochen vor dem Jubiläumsschützenfest zog es die Schützen
der
Plettenberger Schützengesellschaft bei bestem Wetter zum
Schießstand auf dem Kohlbuschberg. Ein
neuer Probevogelkönig
wurde gesucht und von Beginn an zeigten die Schützen aus allen
Bereichen, dass sie nicht viel Zeit benötigen würden um erfolgreich vom
Schießstand in die Stadt heimzukehren. Unter der fachkundigen Anleitung
der Schießkommission
ging es dem Vogel so direkt an die Krone.
Durch das
Fehlen von Oberst R. Wilmink war frühzeitig klar, dass er
dieses Jahr nicht der siegreiche Schütze beim Zielen auf die Krone sein
konnte. Aber als hätte er einen klaren Auftrag erteilt, legte T. Römer
mit dem 51.Schuss zielsicher auf die Insignie an und stellte mit diesem
Schuss so sicher, dass die Krone des Probevogels innerhalb der Reihen
des Offizierkorps verblieb.
Das tolle Wetter lieferte beste Rahmenbedingungen für den Wettkampf,
wenn auch einige Schützen über das lange Wochenende offensichtlich die
Zeit für Ausflüge
nutzten. Bei aufkommenden Gesprächen wurde
über mögliche Königsaspiranten spekuliert oder einfach nur das
Wiedersehen mit Freunden genossen. In dieser Zeit ging das Schießen
fleißig voran. Nach dem 128. Schuss fiel das Zepter, wie im Vorjahr,
dem Können von
Stefan Wegener zum Opfer. Beim 138. Schuss sicherte sich Rolf Siepmann
- Hücking, ebenfalls wie im Vorjahr, den Apfel. Der rechte Flügel wurde
mit dem 302. Schuss von Stefan Grier vom Vogel getrennt. Danach zeigte
Philip Geske das er
ein guter Schütze ist und sicherte sich den linken Flügel mit dem 499.
Schuss. Doch trotz der hohen Treffsicherheit und zahlreichen Schützen
die Ihr Glück beim Schießen auf den hölzerne Aar suchten, fiel dieser
erst nach dem 637. Schuss. Eric Marl sicherte sich den
Titel des Probevogelkönigs. Die umstehenden Schützen ließen es sich
natürlich nicht nehmen ihren neuen Probevogelkönig zu feiern und auch
Majestät Hiby gratulierte dem Sieger.
Das dieses Jahr ein besonderes wird, wurde bei den Feierlichkeiten im
Nachgang des Probevogelschießens klar. So wurde bei Matta Heyne ein
Schützenfest in Format 1:8 gefeiert.
Das hatten selbst ältere Mitglieder der Gesellschaft noch nicht erlebt
und so wurde die Wilhemstraße innerhalb kürzester Zeit blau und gelb.
Von der Krönungsrede bis zum Ball wurden alle Teile eines
Schützenfestes
in verkürzter Form durchgeführt und so wurde aus dem Probevogelschießen
ein Probeschützenfest. Zu verdanken
hatten die Anwesenden das Spektakel Herrn Dr. Vieregge, der sich diese
Form der Feier gewünscht hatte und alle Anwesenden dazu einlud. Am Ende
des Abends waren sich alle sicher, dass bei dieser Vorbereitung das
Jubliäum nur ein tolles Fest werden kann.